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Management eines Tabus ler Studien entsprechen (5, 6).
(Sildenafil, Tadalafil, Vardenafil) suchen EXPECT-Studie: Therapie der erektilen Dysfunktion Erektionsstörung Hilfe in der hausärzt- Erektionsstörungen gehören zu den häufigsten sexuellen Schwierigkeiten, welche Patienten in der ärztlichen Praxis zur Sprache bringen. In der Werbung und den Medien ist Sex ein hälfte, von einer ED betroffen sind (7). Dauerthema. Das öffentliche sexuelle Gerede verbirgt die Tatsa- che, dass eine erektile Dysfunktion für viele Männer nach wie vor ein Tabuthema ist. Die hier vorgestellte Befragung von Ärz- ten und Patienten (EXPECT-Studie) zeigt, dass nicht nur eine gründliche Sexualanamnese mit dem Patienten, sondern auch die Einbeziehung der Partnerin in die Beratung und Behandlung angezeigt sind. Die Therapie der Wahl besteht heute im Einsatz CLAUS BUDDEBERG1, A. BITTON2,
nicht repräsentative Zufallsstichproben.
A. EIJSTEN3, R. CASELLA4
Patientenstichprobe
niert, eine für eine befriedigende sexu- als 40 Jahre. Den Grad ihrer ED beurteil- ten 16,3 Prozent als leicht, 50,4 Prozent ärztlichen Praxis. Bei Männern ist es vor beim Betroffenen erforderlich (2). In einer urteilten das sexuelle Problem als mässig Hausärztin sind (1). Trotz Intensivierung jeder Zweite und jenseits des 65. Alters- eine ED unterschiedlichen Grades (3).
nach wie vor recht kritisch. In einer 2004 die Partnerin eindringen, weitere 25 Pro- Stellenwert der Sexualität und
stützung penetrieren, und die restlichen Bedeutung der erektilen
Dysfunktion
80 Prozent der Patienten mit einer ED er- standteil einer Partnerschaft. Dies gilt für Männer in allen Altersgruppen. Die Ärzt- 4 Urologische Klinik, Spitalzentrum, 2501 Biel Ärzte gaben an, bei der letzten Konsulta- Kommunikation sexueller
Fragen in der Arzt-Patient-
Beziehung
lichen Gespräch nach wie vor ein «heis- ses Eisen». Obwohl es sich bei den Teil- ■ Eine Erektionsstörung wird von den Betroffenen mehrheitlich
als Tabuthema empfunden. Sie erwarten die Initiative zum
Gespräch vom Arzt/von der Ärztin.
Rolle der Partnerin
Interessant sind die Meinungen der Ärzt- dürfte, gab rund ein Drittel der Patienten spielen sollte. Die Ergebnisse lassen sich Zilbergeld (8) in männlichen Sexual- mythen, die vor allem durch Boulevard- sicht, der Arzt sollte die Initiative zum Internet repetitiv bekräftigt werden.
Die zunehmende Störanfälligkeit der erek- ergreifen. Ein Viertel berichtete, dass sie ■ Lediglich in 12 Prozent des konkreten sich durch ärztliche Fachausdrücke beim hälfte (9) konfrontiert den älter werden- Partnerin bei der Konsultation dabei.
lichkeit durch eine ED bedroht wird, löst Ursachen von Erektionsstörun-
gen aus der Sicht der Patienten
sei die Wahl der Behandlung wichtig.
für ihre sexuellen Probleme in Betracht? ■ Ärzte und Patienten tendieren eindeutig zu einer medikamen-
tösen Therapie der ED. Andere Therapieoptionen spielen eine
geringe Rolle.
Diskussion
sich auch erklären, dass ein Patient mit Stellenwert der Medikation und des
Gesprächs
■ Jeder Dritte äusserte sich nicht ein- Feststellungen zusammenfassen:■ Das Gespräch über sexuelle Fragen Medikamentöse Therapie
Erwartungen an die Behandlung
■ Patienten und ÄrztInnen sind sich da- medikamentös behandelt werden sollte.
nete Rolle spielen. Die Vorbehalte gegen- Männliche Sexualmythen
spräch über sexuelle Probleme und deren ÄrztInnen wie die Patienten. Eine einge- Patienten mit einer ED spielt also für die über der «Potenzpille», welche anfäng- Korrespondenzadresse:
Prof. Dr. med. Claus Buddeberg
Abteilung Psychosoziale Medizin
UniversitätsSpital Zürich
Haldenbachstrasse 18, 8091 Zürich
E-Mail: claus.buddeberg@usz.ch
Interessenkonflikte: Die EXPECT-Studiewurde im Auftrag der Eli Lilly (Suisse) SAvom Marktforschungsinstitut IHA GfK AG, ■ Die medikamentöse Behandlung einer ED sollte durch ärztliche
Gespräche ergänzt werden, wenn möglich unter Einbezug der
Partnerin.

Einbezug der Partnerin
1. Buddeberg C, Jecker E, Klaghofer R, Dietz C, Götzmann L.
Welche Rolle spielt die Partnerin bei der ein «Verlustgeschäft» darstellen.
Sexualmedizin in der ärztlichen Grundversorgung, Ent-wicklungen 1980–1990–2004. Schweiz Rundsch Med Fisher und Mitarbeiter (10) sind in einer 2. Wittchen HU, Sass H, Zandig M, Koehler K. Diagnostisches und statistisches Manual psychischer Störungen. Wein-heim, Basel: Beltz; 1996.
3. Buddeberg C, Bucher T, Hornung R. Erektile Dysfunktion bei Männern in der zweiten Lebenshälfte. Der Urologe [A] 4. Casella R, Deckart A, Bachmann A, Sulser T, Gasser TC, Lehmann K. Patient's selfevaluation better predicts thedegree of erectile dysfunction than response to intraca-vernous alprostadil testing. Urol Inter 2004; 72: 216–220.
5. Feldmann HA, Goldstein J, Hatzickriston DG, et al. Impo- tence and its medical and psychosocial correlates: Results Fazit für die Praxis
of the Massachusetts Male Aging Study. Urology 1994;151: 54–61.
6. Braun M, Wassmer G, Klotz T, et al. Epidemiology of erec- ■ Ungefähr jeder 5. Mann in der zweiten Lebenshälfte hat eine mittelgradige bis tile dysfunction; results of the «Cologne Male Survey».
Int J Impot Res 2000; 12: 305–311.
■ Neben altersbedingten Gefässveränderungen spielen Faktoren des Lebensstils und 7. Casella R, Buddeberg C, Bitton A, Eijsten A. Erwartungen von Ärzten und Patienten an das Management der erekti- der Partnerschaft als mögliche Ursachen die wichtigste Rolle. len Dysfunktion: die EXPECT-Studie. Abstract eingereicht ■ Patienten mit einer ED erwarten von ihrem Arzt/ihrer Ärztin nicht nur sexualme- für die Jahresversammlung der Schweizerischen Gesell-schaft für Urologie, Basel, 27.–29. September 2007. 2007.
dizinische Kenntnisse, sondern auch eine gute kommunikative Kompetenz in der 8. Zilbergeld B. Die neue Sexualität der Männer. Tübingen: ■ Die medikamentöse Therapie mit PDE-5-Hemmern steht heute als Therapieoption 9. Buddeberg C. Sexualberatung. Eine Einführung für Ärzte, Psychotherapeuten und Familienberater. 4., überarbeitete für das Management einer ED im Vordergrund. und erweiterte Auflage. Stuttgart: Georg Thieme Verlag ■ Sprachliche Hemmungen und Schamgefühle hindern jedoch nach wie vor viele Männer, wegen einer ED ärztliche Hilfe zu suchen. 10.Fisher WA, Rosen RC, Eardley J. The Multinational Men's attitudes to Life Events and Sexuality (MALES) Study Phase ■ Sexualmedizinisches Basiswissen und Fähigkeiten zur Führung eines Gesprächs über II: understanding PDE 5 Inhibitor Treatment Seeking Pat- sexuelle Fragen sollten in der ärztlichen Weiter- und Fortbildung in den kommen- terns, among Men with Erectile Dysfunction. J Sex Med2004; 1.
11.Rösing D. Exploration bei Erektionsstörungen. ARS MEDICI

Source: http://www.buddeberg-praxis.ch/_pdf/Management_eines_Tabus.pdf

1116_p1-154

The 4th International Conference on Cutting-Edge Organic Chemistry in Asia (ICCEOCA-4) November 29, 2009 (Sunday) Registration IUPAC Workshop Welcome Reception November 30, 2009 (Monday) Opening Ceremony Drug Discovery Research: The Synergy of Synthetic and Natural Products Chemistry Professor Dr. Her Royal Highness Princess Chulabhorn Mahidol Chulabhorn Research Institute

17-23-david jayne

Biomedical Research 2012; 23: SI 17-23 Special Issue: Cancer Metabolism In memory of Erich Eigenbrodt New Horizons in Cancer Therapy: Manipulating Tumour Metabolism. Sashidhar Yeluri, Brijesh M Madhok, David G Jayne. Division of Clinical Sciences, Leeds Institute of Molecular Medicine, St. James’ University Hospital, Leeds, UK. LS9 7TF, UK Abstract Otto Warburg

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