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07.11.03 - süddeutsche

Bisphenol A: "Guerillakrieg" um einen Plastikgrundstoff
Bisphenol A wirkt ähnlich wie das weibliche Sexualhormon Östrogen - das ist bekannt. Doch die
Risikoforschung zu dem verbreiteten Stoff zeigt, wie sich Resultate mit subtilen Tricks steuern
lassen.

Um eine unscheinbare, kristal ine Chemikalie ist ein verheerender Streit ausgebrochen. Beteiligte sprechenvon einem "Gueril akrieg", der auf Kongressen und in Fachzeitschriften ausgetragen werde. Beobachterfürchten ein "Auseinanderfallen der wissenschaftlichen Kultur in zwei Lager". Gegenstand des Konflikts istder Plastik-Grundstoff Bisphenol A (BPA) und die Frage: Inwieweit gehen Gefahren für Mensch und Umweltvon dieser Substanz aus? Als in den USA im August ein nationales Expertenkomitee BPA als eher unbedenklich einstufte,widersprachen fast zeitgleich 38 Forscher in einer Konsenserklärung in der Zeitschrift ReproductiveToxicology (Bd.24, S.131, 2007). Auch in der EU scheint es Unstimmigkeiten zu geben.
Das entscheidende Gremium, in dem Vertreter der EU-Staaten, der Industrie und des European ChemicalBureau sitzen, konnte sich bei seinem Treffen Mitte September wieder nicht über die Risikobewertung vonBPA einigen. Stattdessen wurde den Mitgliedern eingeräumt, bis Anfang November Kommentareeinzureichen.
Es geht um eine Substanz, die zu den wichtigsten Chemikalien weltweit zählt. Bisphenol A ist der Grundstoffzur Herstel ung von Polykarbonat-Kunststoffen und Kunstharzen. Drei Mil ionen Tonnen werden davonjährlich produziert mit einem Umsatz in Milliardenhöhe. Polykarbonat ist allgegenwärtig; es steckt inAutoteilen, Baustoffen, CDs, Zahnfüllungen, Lebensmittelverpackungen und Babyfläschchen. Aber esentweicht auch in die Umwelt, gelangt etwa ins Grundwasser oder in den Hausstaub.
Kleinkrieg der Toxikologen
Bisphenol A wirkt ähnlich wie das weibliche Sexualhormon Östrogen. Einigkeit besteht darin, dass große
Mengen von dem Stoff schädlich sind. "Bei hohen Dosierungen findet man in Tierversuchen eine ganze
Reihe von Effekten", sagt Detlef Wölfle vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR).
Seit rund zehn Jahren aber deuten Studien darauf hin, dass die Substanz auch in geringer Dosis denOrganismus schädigen kann. Untersuchungen fanden Hinweise etwa darauf, dass BPA dieSpermienproduktion verringert, die Entwicklung des Gehirns beeinflusst, das Gewicht der Prostata erhöhtoder Veränderungen des Erbguts bewirkt, deren Auswirkungen sich erst nach Generationen zeigen.
An Studien mangelt es nicht. "Bisphenol A ist eine der am besten untersuchten Substanzen, die es gibt",sagt Wölfle. Al ein zum Niedrigdosis-Bereich wurden bislang weit über 150 Untersuchungen publiziert,al erdings mit auffäl ig widersprüchlichen Resultaten. Bemerkenswert dabei ist, dass das Ergebnis einerStudie offenbar davon abhängt, wer sie bezahlt.
Das zeigte eine Auswertung des Biologen Frederick vom Saal von der Universität von Missouri in Columbia.
Saal, Wortführer der BPA-Kritiker, prüfte insgesamt 163 Niedrigdosis-Studien, die bis November 2006veröffentlicht worden waren. 138 der 152 öffentlich finanzierten Studien wiesen auf Schäden hin, sämtlicheelf industriel gesponserten Studien zeigten keine Hinweise darauf.
"Der Finanzier ist ein zuverlässiger Prädiktor für das Ergebnis", resümiert der Umwelttoxikologe JörgOehlmann von der Universität Frankfurt. "Es ist ein Ping-Pong-Spiel", sagt der Toxikologe Werner Kloas vomBerliner Leibniz-Institut für Gewässerökologie. "Erst zeigt eine Studie heftige Effekte bei Niedrigdosierung,dann zeigt eine Industrie- Studie, dass es doch nichts gibt." Resultate je nach Rattenart
Hinter dem Wirrwarr der Ergebnisse verbirgt sich ein Lehrstück in Sachen Studiendesign. Mit subtilen Tricks
lässt sich das Resultat einer Untersuchung in die gewünschte Richtung lenken. "Da wird an allen möglichen
Schräubchen gedreht", sagt Oehlmann. Plötzlich geht es nicht mehr einfach um Ratten, Mäuse oder
Schnecken, sondern um das Material der Käfige, die Zusammensetzung des Futters,
Temperaturschwankungen oder um verschiedene Unterarten von Versuchstieren.
Allein die Wahl des Rattenart reicht aus, um ein bestimmtes Resultat zu garantieren. So reagieren Rattenvom Stamm Charles River-Sprague Dawley (CD-SD) besonders unempfindlich auf weiblicheGeschlechtshormone. Selbst auf den extrem potenten Wirkstoff der Antibaby-Pille, Ethinyl-Estradiol (EE),reagieren CD-SD-Ratten erst bei einer täglichen Gabe von 50 Mikrogramm pro Kilogramm Körpergewicht.
Frauen sind da deutlich empfindlicher: Pillen zur Schwangerschaftsverhütung enthalten nur rund 0,5Mikrogramm EE pro Kilogramm Körpergewicht. Noch nie wurden Saal zufolge bei CD-SD-Ratten Schädendurch geringe Mengen BPA nachgewiesen. Zehn von 23 Studien, die Entwarnung für die Substanz gaben,stützten ihre Resultate auf Ratten dieses Typs.
Der Frankfurter Toxikologe Oehlmann untersuchte dagegen im Auftrag des Umweltbundesamts den Effektvon BPA an der Süßwasserschnecke Marisa cornuarietis. Schon geringe Mengen hatten bei denWeichtieren dramatische Folgen. Manche Weibchen entwickelten eine zweite Vaginalöffnung, generelhatten die weiblichen Tiere vergrößerte Eileiter und die Eierproduktion vervierfachte sich.
Durch die Menge der gebildeten Eier zerrissen bei jeder zehnten Schnecke die Eileiter. Dieser Effekt trataber nur in der zehnmonatigen Ruhephase der Tiere auf. In der Laichzeit von November bis Januar, in derdie Tiere sowieso massenhaft Eier produzieren, blieben geringe BPA-Mengen ohne Wirkung.
Zur Sicherheit wiederholte Oehlmann die Studie zweimal: Dabei zeigten sich schon ab einem Schwellenwertvon 14Nanogramm pro Liter Schäden - einer Konzentration, wie sie in deutschen Gewässern durchausvorkommt. "Das Ergebnis hatte eine neue Qualität", sagt Oehlmann. "Die Anerkennung der Studie hätte zueinem Verbot von BisphenolA führen müssen." In einer industriel finanzierten Folgestudie hingegen verschwanden die beunruhigenden Effekte komplett.
Allerdings ersetzten die beauftragten Forscher die ursprünglich aus Florida stammenden Schnecken vonOehlmann durch Tiere aus Costa Rica. Diese Art pflanzt sich ganzjährig fort und die Gabe von BPA bliebfolgenlos. Zusätzlich erhöhten die Forscher noch die Wassertemperatur von 22 auf 25 Grad Celsius.
In Oehlmanns Studien hatte eine höhere Wassertemperatur schon genügt, um den Effekt von Bisphenol Azu maskieren. Die Folgestudie sei logisch durchdacht gewesen, sagt Werner Kloas. "Nach dem Motto: ‚Wiekann ich einen steigernden Einfluss verhindern'." Um falsche Resultate zu verhindern, setzen Toxikologen gewöhnlich auf so genannte Positiv-Kontrollen.
Versuchstieren wird dann ein Stoff verabreicht, der ähnlich wirkt wie die zu untersuchende Substanz,al erdings in einer Dosis, bei der ein Effekt auftreten muss. Für Bisphenol A wäre das synthetische ÖstrogenEE eine mögliche Positiv-Kontrolle. Bleibt in der Kontrol -Gruppe eine Wirkung aus, so ist dies ein starkesIndiz dafür, dass das Experiment an sich fehlgeschlagen ist. Auf eine solche Positiv-Kontrol e aber hatte dieIndustriestudie zu den Schnecken verzichtet.
So akademisch die Diskussion über Versuchstiere erscheinen mag, die Studien beeinflussen das Leben derVerbraucher direkt: Die EU-Lebensmittelbehörde EFSA erhöhte Anfang dieses Jahres die täglicheakzeptable Aufnahmemenge BPA, den TDI-Wert (Tolerable Daily Intake), von zehn auf 50 Mikrogramm proKilogramm Körpergewicht. Vorher hatten Rechnungen der Behörde ergeben, dass Babys im Alter von sechsMonaten täglich 13 Mikrogramm pro Kilogramm Körpergewicht aufnehmen.
Tarnung für schädliche Effekte
Die Erhöhung des TDI-Wertes basierte auf einer von der Wirtschaft finanzierten Studie der Biologin Rochelle
Tyl vom Research Triangle Institute im US-Staat North Carolina (SZ vom 7.2.).
Tyl hatte schon früher im industriel en Auftrag BPA geprüft: Dabei verwendete sie CD-SD-Ratten undverzichtete auf eine Positiv-Kontrolle. Ernährt wurden die Versuchstiere damals mit Futter vom Typ Purina5002. Auch diese Nahrung auf Sojabasis, so argwöhnen Kritiker, könne aufgrund der enthaltenenPflanzenöstrogene die Wirkung anderer hormonähnlicher Stoffe verschleiern.
Tyls neue Studie ergab, dass unterhalb einer Menge von fünf Mil igramm pro Kilogramm Körpergewichtdurch BPA bei Mäusen keine Schäden auftreten. Gemäß der geltenden Sicherheitsnormen legte die EFSAdaraufhin ein Hundertstel dieser Menge als TDI-Wert fest. " Die Studie war sehr sorgfältig geplant", betont Wölfle. Tyl habe Östrogen-sensible Mäuse und eine Positiv-Kontrollgruppe verwendet. Vernünftig publiziert wurde die Untersuchung bislang allerdings nicht. Abgesehenvon einer dürftigen Zusammenfassung in einem Tagungsband der amerikanischen Society of Toxicologywartet die Fachwelt seit einem Jahr auf die Veröffentlichung in einer wissenschaftlichen Zeitschrift.

Source: http://old.dicker-bauchladen.de/downloads/bfree/20071103-Sueddeutsche.pdf

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